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Theater im TuS
Eine Tradition erfolgreich wiederbelebt

"Damit der Verein seine alten Ehren wieder wachrief im Theaterspielen...."
- Theaterspielen beim TuS hat Tradition!-
"Was gut ist, kommt wieder" heißt es immer, so auch beim TuS. Denn das Theaterspiel von Mitgliedern des Sportvereines für das gesamte Dorf ist etwas, das lange Tradition hat und für lange Zeit selbstverständlich war. Die Vereinschronik weist hier eine ganze Reihe von Veranstaltungen auf, die in einer Zeit lagen, "als das Jahrhundert noch jung war". Vereinslokal war damals der Saalbau Göllner ("bei`s Lehrersch"), dort wo man hinkommt, wenn man heute im "Grünen Baum" vom Innenhof aus die steile Treppe nach oben geht. Dort bot sich eine Bühne und ausreichend Platz für die Zuschauer. Von Anfang an wurde die Zeit "zwischen den Jahren" als Aufführungstermin gewählt, wobei man in der Regel den 26.12. jeden Jahres einhielt. Als erste Veranstaltung dieser Art erzählen die Bücher am 28.12.1924 von einer Theateraufführung, die damals noch "Abendunterhaltung" hieß mit dem Titel "Zum weissen Röss`l", Mitwirkende waren u.a. Wilhelm Schick, Phil. Weidmann und Jakob Jennerich, der auch für das Bühnenbild verantwortlich war. Bezüglich der Aufführung vom "Dritten Weihnachtsfeiertag" 1925 hatte sich der Verein zur Aufgabe gemacht, "nur gute und volksbildnerische Stücke aufzuführen. "Gezeigt wurde damals das Stück "Alt Heidelberg"

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Am 28.12.1927 wurde dann der "Frühlingstraum" aufgeführt, u.a. von den Schauspielern Gg. Schäfer, Phil. Weidmann, Phil. Bless, Hans Runkel und Wilhelm Schick. Nachdem 1928 wohl kein Schauspiel gezeigt wurde, musste der Verein 1929 "seine alten Ehren wieder wachrufen" und es wurden zwei Lustspiele aufgeführt, "Als ich wiederkam" und "Die Töchter der Zeit". Neben den schauspielerischen Leistungen lobte der Chronist die Dekoration. So langsam wurden die Schauspieler professioneller und es kamen größere Stücke zur Aufführung:
So am 26.12.1931 ,,Wolf von Falkenstein" u.a. mit Karl Degreif und Gg. Schäfer. Zu Beginn des "Dritten Reiches" wurde anscheinend zunächst kein Theater beim Sportverein gespielt, erst 1935 gab es zur Weihnachtszeit "Stilles Heldentum" in dem die Geschichte einer Kriegerwitwe, die "drei Söhne im Felde" hatte, erzählt! Besonders hervorgehoben wurden die Szenen aus dem Schützengraben und die allgemeine Rührung der Zuschauer bei der Hymne an den toten Kameraden (!). Die schwierigen und oft gefährlichen Lebensumstände vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg erlaubten ein Theaterspielen dann erst wieder zur Weihnacht 1950, als gleich zwei Stücke gezeigt wurden: ""Die spanische Fliege" und "Dein ist mein ganzes Herz". Insbesondere das erstgenannte Stück (u.a. mit Liesel Krichten, Ottfried Bingenheimer, Adi Luff und Kurt Eppelmann) sorgte für nicht enden wollende Lachsalven.
1951 wurde es dann beim Theaterspielen wieder ernster; Hauptstück des Abends war "SOS - Eisberg", "ein ernst, traurig und inhaltschweres" Drama über den Untergang der Titanic mit "großen Leistungen der Schauspieler in schweren Rollen". Vorher gab’s "Ein musikalisches Mädchen". 1952 berichtet der Chronist von "vielen Dorfbewohnern" im Saal, als "Die Söhne vom Königshof" gespielt wurden, eine Geschichte um eine verwitwete Bäuerin und deren zwei Söhne. Als Zugabe gab es dann den "Nachtwächter" mit Richard Weppler, Erwin Schäffer und Karl Andrae. Das bis dato vorerst letzte Theaterstück war das "Glück am Rhein", eine Operette in drei(!) Akten, bei dem der Saal 1953 bis auf den letzten Platz gefüllt war und die von Lehrer Göllner regierten Schauspieler große Leistungen zeigten und der Applaus entsprechend war.
Ab 1954 zeigte man dann am zweiten Weihnachtsfeiertag das Schauturnen, teilweise mit Vereinswettkämpfen. Außerdem gab es weiterhin die Kappensitzungen zur Fastnacht und man kam nicht mehr zum Theaterspielen.
Gehen wir davon aus, dass ab 1997 eine große Tradition wieder auflebt!

  • gruppe

Endlich ist es so weit, der TuS Jugenheim hat auch wieder eine Theatergruppe. Angefangen hat alles damit, daß wir bei der Verabschiedung von Frau Knorr(Tanta Annelise) im Dezember 1995 ein kleines Stück, daß Sie uns als Kinder im Kindergarten gelernt hat aufgeführt haben. Für diesen Tag hatte sich eine kleine Gruppe zusammen gefunden, die am Tag der Verabschiedung das Stück " Der Gnomenprinz" aufführte. Für Tante Annelise war dies eine ganz besondere Überraschung und sie war begeistert, daß ich mir dachte, warum gründe ich keine Theatergruppe? Gedacht, getan. Ich machte Plakate die ausgehängt wurden und setzte Anzeigen in die Zeitung "Laienspieler gesucht". Es dauerte schon einige Zeit, bis man Leute findet, die Lust am Laienspiel haben und sich auch vor Publikum damit begeben. Ein neues Stück wurde ausgesucht und die ersten Proben konnten beginnen. Jeden Mittwoch Abend ab 19:30 Uhr wird seit damals geprobt. Endlich war es so weit, das erste Stück wurde im November 1997 mit dem Titel "Hannes ist der Beste" an drei Tagen aufgeführt. Es wurde ein sehr großer Erfolg und weitere folgten.

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